Grub

 

   

          Burg Ansiicht von unten.jpg   Burgansicht von unten (1).jpg   Burgtor 1.jpg   Tabernakelpfeiler+Glocke 1.jpg

 

 

 

Grub liegt direkt am Farnbach – welcher bis ins 20. Jahrhundert die Mühlenräder dreier Mühlen antrieb – und im weiteren Verlauf in die Taffa mündet.

 

   Kulturgut:

 

Die Burgruine Grub liegt nördlich des Weilers auf einem steil abfallenden Felsen.

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1237 durch den Pilgrimus de Grueb in einer Altenburger Urkunde. Die Veste war bis ins 14. Jahrhundert der Sitz der Guber. Dann gerät die Burg unter die Herrschaft der Dapiferi und wird währenddessen auch vom Herzog Albrecht III. und 1441 wiederum durch kaiserliche Truppen belagert. Nach mehreren Besitzerwechseln wird die Anlage 1558 zum Eigentum der Herren von Puchheim, die zu dieser Zeit auch Wildberg ihr Eigen nennen können. Durch Zerstörungen im 30-jährigen Krieg wurde die Burg wahrscheinlich unbewohnbar.

1970 kaufte das Ehepaar Hampapa den ruinösen Komplex vom Stift Altenburg. Die beiden führten bis an ihr Lebensende Instandsetzungsarbeiten durch. Auch die heutige Besitzerin ist bemüht, dem Zahn der Zeit entgegenzusteuern.

 

Östlich des Ortes befindet sich ein polychromatischer Tabernakelpfeiler aus dem Ende des 17. Jahrhunderts, der wegen seiner roten Farbe auch als Rotes Kreuz bekannt ist.

Im Zuge des Straßenbaues wurde neben dem Glockenturm ein weiterer Tabernakelpfeiler errichtet. Dieses Natursteindenkmal beherbergt eine Christusstatue.

 

 

   Tourismus :

 

Um Informationen zur Besichtigung der Burg zu erhalten, setzten sie sich bitte direkt mit dem Gemeindeamt in Verbindung.

 

 

 

 

Quellen: G. Reichhalter, K. u. T. Kühtreiber, Burgen. Waldviertel und Wachau, St. Pölten 2001.

              J. Rotter, Bildstockwanderungen im Poigreich und Umgebung, Winkl 2005.